Gewässer des AV-Lollar

Unter den Gewässern des Angelverein Lollar ist sicherlich die Lahn das bedeutenste. Die Mitglieder dürfen von der Gemarkungsgrenze Odenhausen/Ruttershausen (Grenzstein 286 – beschildert) flussabwärts bis zur Gemarkungsgrenze Ruttershausen/Wißmar (Grenzstein 279 – beschildert) ihrem Hobby frönen. Der Nachfolgende Flussabschnitt von der Gemarkungsgrenze Ruttershausen/Wißmar bis zum Badenburger-Wehr darf ebenfalls beangelt werden. Die Lahn hat in diesen Bereichen eine durchschnittliche Breite von 10 – 20 Metern und die Tiefen variieren von Kniehohen Watabschnitten bis zu 6-8 Meter tiefen Löchern. Teilweise ist die Fliessgeschwindigkeit sehr hoch, in einigen Abschnitten dagegen scheint das Wasser fast zu stehen. Besonders hervorzuhebende Bereiche sind unter anderem das Lahn-Wehr bei der Fa. Buderus, der renaturierte Altarm oberhalb von Ruttershausen sowie der Bereich um die Lumda-Mündung. 

Ein weiteres Fließgewässer steht den Mitgliedern mit der Lumda zur Verfügung. Dieser Bach darf von der Gemarkungsgrenze Daubringen flussabwärts bis zu seiner Mündung in die Lahn beangelt werden. Die Lumda besitzt auf diesem Abschnitt eine breite von 2-4 Metern. Neben einem guten Salmonidenbestand lohnt sich hier natürlich auch ein Ansitz auf Weißfische. Flussbarsche werden immer wieder als Beifang beim Spinnfischen auf Forelle gefangen. Auch hier wird durch regelmäßige Besatzmaßnahmen der natürliche Bestand unterstützt. Die Lahn besitzt einen guten Bestand an Hechten. Auch Zander, Barsch und Aal werden regelmäßig gefangen. In den Ruhigeren Abschnitten sind Karpfen in allen Gewichtsklassen vorhanden, ebenso sind dort verschiedene Weißfische anzutreffen. Der Bestand wird von den Gewässerwarten des Angelvereins überwacht und durch geziehlte Besatzmaßnahmen unterstützt.